Unsere Forderungen

 

Wir fordern

 

  • die Politiker der Stadt Pattensen, der Region Hannover, des Landes Niedersachsen und des Bundes

auf, einen konstruktiven Dialog zu führen, um eine für alle Beteiligten verträgliche und akzeptable Lösung zu erarbeiten.

 

 

  • TenneT und die entscheidende Bundesnetzagentur

fordern wir auf, eine neutrale Bewertung aller möglichen Alternativlösungen vorzunehmen.

 

Eine Vorfestlegung auf diese eine Trassenführung ist nicht akzeptabel.

Der Abwägungsprozess ist transparent zu gestalten und sollte ein Maximum an Bürgerbeteiligung ermöglichen.

 

Am Ende ist es sinnvoll, für eine erdverkabelte HGÜ-Leitung zu sorgen, die in ihrer Nachhaltigkeit mehrheitlich akzeptiert wird und immer noch schneller errichtet werden kann als eine gegen den Willen Betroffenen durchgepeitschte Lösung.

 

Im April 2014 hat sich die BI mit einem ersten offenen Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages sowie die Mitglieder des Landtages des Landes Niedersachsen aus der Region Hannover/dem Landkreis Hildesheim gewandt, um sich für eine Gesetzesänderung einzusetzen, die die Möglichkeit der Erdverkabelung vergrößert.

 

Diese Briefe inkl. der Anlage finden Sie hier als Download.

 

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Anlage zum offenen Brief an MdB, 24.04.14

 

 

 

Offenes Schreiben der BI Jeinsen an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Ministerpäsident Bayern Horst Seehofer vom 28.06.15:

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

sehr geehrter Herr Bundeswirtschaftsminister Gabriel,

sehr geehrter Herr Ministerpräsident Seehofer,

 

aus den Medien haben wir erfahren, dass sich die Spitzen der drei Parteien CDU, SPD und CSU am 01. Juli treffen, um u. a. über das weitere Vorgehen beim Energieleitungsausbau zu beraten. Wegen der Eilbedürftigkeitsenden wir Ihnen dieses offene Schreiben ausnahmsweise per Mail.

 

Wir, die Bürgerinitiative Jeinsen, setzen uns seit Februar 2014 dafür ein, dass Höchstspannungsleitungen in der Erde verlegt werden.

 

·        Wir sind für die Energiewende!

·        Wir sind für den Ausbau von Wind- und Solarstromanlagen!

·        Wir sind für die Übertragung von Windstrom inden Süden Deutschlands,

         sofern die Ausbaukosten von allen Stromkunden in Deutschland getragen

         werden!

 

In den letzten Wochen sind von einigen Bundestagsabgeordneten, vom Präsidenten der Bundesnetzagentur und von Ihnen, Herr Bundeswirtschaftsminister, Aussagen getroffen worden, wonach beim SuedLink mehr Streckenabschnitte in Erdkabeltechnik ausgebaut werden sollten, was wir ausdrücklich begrüßen.

Dies bleiben jedoch lediglich Lippenbekenntnisse, solange die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die dies z. Zt. verhindern, nicht geändert werden.

 

Wir fordern Sie daher auf, die gesetzlichen Regelungen dahingehend zu ändern, dass der Erdkabeltechnik bei Gleichstromübertragung Vorrang eingeräumt wird und nur in Ausnahmefällen die Freilandtechnik zur Anwendung kommt.

 

Bisher sollen die Kosten für den Bau des SuedLink lediglich von den Stromkunden in 7 Bundesländern getragen werden, die im Einzugsbereich des Netzbetreibers TenneT liegen, obwohl es sich bei der Energiewende um eine gesamtdeutsche Aufgabe handelt. Das bedeutet für die Stromkunden in Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, dass sie für eine Stromtrasse zahlen sollen, von der sie nicht eine Kwh Strom erhalten werden, während die anderen 9 Bundesländer hieran nicht beteiligt werden.

 

Wir fordern Sie daher auf, die rechtlichen Rahmenbedingungen so zu ändern, dass alle Stromkunden in Deutschland im selben Maße an den Netzausbaukosten, die für die Energiewende erforderlich sind, beteiligt werden.

 

Eine Energiewende, die wegen der falschen Rahmenbedingungen gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt werden soll, ist zum Scheitern verurteilt!

 

Ein Ausbau des SuedLink vorwiegend in Freileitungstechnik lässt sich gegen den Willen der Einwohnerinnen und Einwohner der hiervon betroffenen 365 Dörfer in Deutschland nicht durchsetzen!

 

Wer eine Energiewende in Deutschland will, muss die Bevölkerung auf dem Weg dahin mitnehmen und nicht gegen sie handeln!

 

Insofern hoffen wir, dass Sie am 01. Juli die richtigen Entscheidungen treffen werden, um die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Energiewende zu erhöhen.

 

Über eine entsprechende Antwort würden wir uns freuen. Wir werden dieses Schreiben auch den örtlichen Medien zuleiten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Alm, Sprecher der BI-Jeinsen

 

 

 

 

 

 

Kontakt

 

Tel.: 0 50 66-90 14 14

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